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Gemeinsam mit Fairtrade und anderen Institutionen setzt sich die KLB Deutschland seit vielen Jahren für faire Preise und faire Handelspraktiken in der Landwirtschaft ein. Ganz aktuell ist sie Mitinitiatorin eines Appells „Landwirtschaft braucht Fairness“!

Weltweit – auch in Deutschland sind faire Preise nicht selbstverständlich. Fair sind Preise, wenn die Menschen ein existenzsicherndes Einkommen erzielen, ein Einkommen, das es möglich macht, Kosten für Ernährung, Wohnen und Gesundheit zu decken, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und auch einen Notgroschen zurücklegen zu können. Und es muss möglich sein, in zukunftsfähige, umweltschonende Anbaumethoden zu investieren. Nur wer nachhaltig wirtschaftet, kann seinen Betrieb weiterentwickeln, Böden schonen und die nächste Generation ermutigen, in der Landwirtschaft zu bleiben. Faire Preise sind also kein Luxus – sie sind die Basis für Ernährungssicherheit, Klimaschutz und den Erhalt bäuerlicher Strukturen. Damit dies gelingen kann, nutzen wir dieses Jahr, in dem die sog. UTP-Richtlinie der EU überarbeitet wird und fordern den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und die Bundesregierung auf, sich für verbindlich faire Preise in der Landwirtschaft einzusetzen – in Deutschland, in Europa und weltweit.
Der Appell findet sich mit Unterschriftsliste hier:
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Eine unter anderem mit dem ehemaligen Leiter der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), Prof. Dr. Peter Strohschneider, der Abteilungsleiterin Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH), Ministerialdirigentin Christel Jagst, und dem Vorsitzenden des Bund Naturschutzes (BUND) Bayern, Martin Geilhufe, hochkarätig besetzte Veranstaltung zur Zukunft der Landwirtschaft hat sich am Wochenende in Eichstätt mit der Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union befasst. Breite Einigkeit herrschte bei der Forderung nach einem weiterhin eigenständigen EU-Agraretat, wie ihn auch die Bayerische Landwirtschafsministerin Kaniber fordert, und darüber, dass die ökologischen und sozialen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern honoriert werden müssen.

Die von Prof. Strohschneider geleiteten Gremien „Zukunftskommission Landwirtschaft“ (ZKL) und „Strategischer Dialog“ (SD) haben in den Jahren 2020 bis 2024 auf deutscher bzw. europäischer Ebene auf breiter gesellschaftlicher Basis konsensual Vorschläge für die zukünftige Ausrichtung der Ernährung und der Landwirtschaft erarbeitet und der Politik vorgelegt. Der am vergangenen Samstag gemeinsam von der Stabsstelle Schöpfung, Klima- und Umweltschutz im Bistum Eichstätt, dem Landesbildungswerk der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in Bayern e.V. und dem Bund Naturschutz Bayern verantwortete Studientag „Zukunft der Landwirtschaft – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!“, zu dem etwa 90 Teilnehmende aus ganz Bayern gekommen waren, versuchte herauszuarbeiten, in wieweit die aktuelle Landwirtschaftspolitik diese Leitlinien aufgreift. Dabei nahm die Veranstaltung insbesondere die aktuellen Pläne der EU für die Ausrichtung der der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 in den Blick.
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Die Redaktionskonferenz der LANDaktiv, der Verbandszeitschrift der KLB Deutschland, hat auf Ihrer letzten Sitzung beschlossen, die LANDaktiv einjge Zeit nach ihrem Erscheinen auch über die Homepage abrufbar zu machen.
Wir sind uns bewusst, dass die LANDaktiv ein wichtiges Medium ist, das die Mitglieder in ihren Briefkästen ganz „old school“ als Druckerzeugniss haben wollen. Die LANDaktiv ist kein Medium als online-Zeitung, aber auch wir wollen ein wenig „mit der Zeit gehen“. Daher haben wir uns entschlossen, sie einige Zeit nach ihrem Erscheinen als pdf abrufbar zu machen.
Dies ist also die Premiere!
Die Ausgabe 06-2025 Danke, es ist genug! können Sie nun hier finden: la_04-2025_final Weiterlesen …
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Heute Mittag beginnt das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. Die Katholische Landvolkbewegung ist mit zwei Fachforen, die aufzeigen wie wichtig kirchliche Akteure im ländlichen Raum sind, vertreten. Bei der Eröffnungsfeier wird die Bundesgeschäftsführerin der KLB Deutschland, Bettina Locklair, die unterschiedlichen Nutzungsanforderungen an landwirtschaftliche Flächen und die Herausforderungen für Landwirtinnen und Landwirte darstellen.
Die beiden Fachforen finden am Donnerstagvormittag statt und sind im Livestream zu verfolgen Livestreams: Zukunftsforum
Fachforum 22 – Donnerstag 22. Januar 2026 – 09:00 – 10:30 Uhr
Mehr als 4 Wände und ein Turm – Kirchen als nachhaltiger Zukunftsraum
in Kooperation mit dem KDFB und dem Ökumenischen Netzwerk Eine Erde
und
Fachforum 30 – Donnerstag 22. Januar 2026 – 11:00 – 12:30 Uhr
Der Raum wird knapp –
Wie wollen wir mit der Flächenkonkurrenz in Deutschland umgehen?
in Kooperation mit dem Westfälisch-lippischen Landwirtschaftsverband (WLV)
Wie können sich die Kirchen mit ihren Räumen und ihren Flächen in eine nachhaltige, zukunftsorientierte Nutzung zum Wohle der Gemeinschaft einbringen? Das ist die grundlegende Fragen. Welche Verantwortung und welche Möglichkeiten bestehen?
Im Fachforum 22 geht es um die Räume, sei es Kirche oder Pfarrhaus, die mit neuen Nutzungen lebendig bleiben und so zu einem sozialen Miteinander gerade in den ländlichen Räumen beitragen.
Im Fachforum 30 geht es um (landwirtschaftliche) Flächen. Diese werden immer knapper und müssen immer mehr Anforderungen erfüllen. Wie kann das gehen, wer trägt die Verantwortung, was kann gemeinsam bewirkt werden?
Einzelheiten finden Sie hier KLB Deutschland auf dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2026
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Marion Pinnen ergänzt und verstärkt das Team in der Bundesstelle der KLB Deutschland

Seit Anfang Januar konnte die einjährige Vakanz in der Bundesstelle endlich beendet werden. Marion Pinnen, die bereits vor einigen Jahren im Redaktionsbüro der LANDaktiv tätig war, ist nun mit einer halben Stelle als Assistenz der Geschäftsführung und des Bundesvorstandes tätig. Sie unterstützt in der organisatorischen Gestaltung der Verbandsarbeit und ist Ansprechpartnerin für die Diözesanverbände der KLB in ganz Deutschland. Die Anfragen von Mitgliedern, Diözesanverbänden, Ministerien und Kooperationspartnern nimmt sie an und wird sie zielgerichtet weitergeben.
Wir freuen uns, dass Frau Pinnen sich mit ihrer verbandlichen und wirtschaftlichen Erfahrung für die KLB Deutschland entschieden hat und uns nun begleiten wird.
Frau Pinnen ist über die Telefonnummer der KLB Deutschland 02224 71 0 31 und per Mail marion.pinnen@klb-deutschland.de erreichbar.
Auf gute Zusammenarbeit!
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Verbändebündnis veröffentlicht Erklärung zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft 2026
Anlässlich des Internationalen Jahres der Frauen in der Landwirtschaft 2026 hat sich ein breites Bündnis von Verbänden aus Landwirtschaft und Ländlichem Raum zusammengeschlossen und eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Das Bündnis fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in ihrer ganzen Vielfalt in allen Bereichen der Landwirtschaft.
Frauen sind zentral für die Zukunft der Landwirtschaft, als Betriebsleiterinnen, mithelfende Familienangehörige, Arbeitnehmerinnen, Saisonarbeiterinnen, Hausfrauen, Mütter, Pflegende oder Ehrenamtliche. Obwohl sie in vielen Betrieben an strategischen Entscheidungen beteiligt sind und elementare Aufgaben übernehmen, bleiben ihre Leistungen häufig unsichtbar und rechtlich ungleich anerkannt. Fast 90 % der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland werden derzeit von Männern geführt, und die rechtliche Beteiligung von Frauen an Betrieben ist längst nicht selbstverständlich.
„Frauen leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit in der Landwirtschaft, doch ihre Beiträge werden häufig nicht angemessen anerkannt – weder ideell noch monetär“, so das Verbändebündnis. „Die Leistungen aller Frauen müssen gesehen, gewürdigt und rechtlich anerkannt werden. Dafür setzen wir mit dieser Erklärung zum Auftakt des internationalen Jahres der Frauen in der Landwirtschaft verbandsübergreifend ein Zeichen.“
Das Bündnis hat in seiner Erklärung acht Handlungsfelder definiert mit dem Appell an Politik, Zivilgesellschaft und Verbände, in diesen Bereichen aktiv zu werden. „Mit dieser Erklärung laden wir zur Diskussion ein und freuen uns, das Jahr gemeinsam mit vielen Akteurinnen und Akteuren zu nutzen, um die Situation von Frauen wirkungsvoll und nachhaltig in der Landwirtschaft zu verbessern.“
Hier finden Sie die Erklärung zum download: Nicht nur ackern, auch entscheiden_final
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Wahlfreiheit und Koexistenz, Verbraucherschutz und Vorsorgeprinzip sind nicht mehr gewährleistet, wenn das Europaparlament ebenfalls zustimmt.
Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt.
In den vergangenen Wochen haben wir uns mit anderen Verbänden gemeinsam an die deutschen Minister und Ministerinnen gewandt. Sie scheinen unseren Argumenten gefolgt zu sein. Deutschland hat dem Vorschlag im Rat nicht zugestimmt – Danke dafür an dieser Stelle.
Der Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister und unsere Argumente finden Sie hier
Nun müssen Sie aktiv werden! Schreiben Sie an Ihre Europaangeordneten! Nutzen Sie gerne unsere Argumente!
Vor dem aktuellen Hintergrund hat der Beschluss der KLB Deutschland für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eine besondere Aktualität. Wir fordern die Mitglieder im EU-Parlament auf, bei ihrer Entscheidung folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …
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KLB Deutschland fordert im Trilog die Berücksichtigung von Wahlfreiheit, Koexistenz und die Einhaltung des Vorsorgeprinzips sowie das Verbot von Biopatenten
Morgen steht in Brüssel eine weitreichende Entscheidung zu den neuen Regelungen für die sogenannten neuen Gentechniken (NGT) an. Die Gefahr, dass zukünftig nahezu 90 – 95 % der neuen Gentechnik-Pflanzen ohne Risikoprüfung angebaut und deren Produkte verkauft werden können, ist zu groß. Eine Lösung, die Wahlfreiheit gewährleistet und Biopatente verhindert, scheint nicht in Sicht zu sein.
Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund hat der Beschluss der KLB Deutschland für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eine besondere Aktualität. Auch für die morgige Sitzung werden die Triolog-Partner (EU-Kommission, EU-Parlament und den EU-Rat) aufgefordert, folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …
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Die Bundesvorsitzende der KLB Deutschland, Dagmar Feldmann aus Bonenburg berichtet:
Die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB), die Evangelische Kirche Deutschlands, der Deutsche Landfrauenverband und der Deutsche Bauernverband überreichen jedes Jahr an einem anderen Ort eine Erntekrone an den Bundespräsidenten.
In diesem Jahr fanden der feierliche Erntedankgottesdienst und die Übergabe an Frank Walter Steinmeier in Tangermünde (Landkreis Stendal) statt. In der evangelischen Stephanskirche, einer riesigen Hallenkirche aus Backstein, wurde zunächst ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Nur vorher angemeldete Personen durften die Kirche betreten, die zudem mit Polizeihunden auf mögliche Gefahren abgesucht wurde. Vor der Kirche hatten verschiedene Organisationen Stände aufgebaut, an denen der Bundespräsident später jeweils einige Zeit blieb, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Weiterlesen …
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Übergabe der Erntekrone an den Bundespräsidenten am 5. Oktober 2025 in der evangelischen St. Stephan-Kirche in Tangermünde
Es ist in jedem Jahr ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte, wenn die Erntekrone dem Bundespräsidenten Dr. Frank Walter Steinmeier überreicht wird. Auf Wunsch des Bundespräsidenten erfolgt die Übergabe seit einigen Jahren in den unterschiedlichen Regionen in Deutschland. In diesem Jahr wird der Festakt am 5. Oktober 2025 in der St. Stephan-Kirche in Tangermünde sein. Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst, den die evangelische Gemeinde gemeinsam mit der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland (KLB) und der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth im Bistum Magdeburg gestaltet, werden der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Petra Bentkämper, und die Bundesvorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland, Dagmar Feldmann, gemeinsam mit Dr. Dr. h.c. Johann Schneider, Regionalbischof des Propstsprengels Halle-Wittenberg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) die Erntekrone übergeben. Weiterlesen …