Sinnesparcours als Publikumsmagnet

Am Messestand der KLB auf der Grünen Woche in Berlin gab es viele Besucher, darunter auch einiges an Prominenz. 

„Es ist sehr viel los an unserem Messestand.“ Gerd Schneider, Diözesanvorsitzender der Katholischen Landvolkbewegung aus Euerfeld (Landkreis Kitzingen), zeigt sich rundum zufrieden mit dem Auftakt bei der Grünen Woche in Berlin. Neben vielen Besuchern war auch Prominenz aus Politik und Verbänden an den ersten beiden Tagen am KLB-Stand in Halle 27, allen voran der Vizepräsident des Deutschen Bundestags und frühere Bundesminister Hans-Peter Friedrich, einige Landtagsabgeordnete, Vertreter des Bauernverbands und sogar eine Hoheit, die Rapsblütenkönigin samt Prinzessin aus Gettdorf.  Sinnesparcours als Publikumsmagnet

Gemeinsam mit dem Evangelischen Dienst auf dem Land (EDL) hat das Landvolk in Berlin einen Messestand, der in diesem Jahr von der KLB aus der Diözese Würzburg betreut wird. „Vor allem unser Sinnesparcours kommt gut an“, berichtet Schneider. Dabei können die Menschen in elf Milchkannen Federn, Eierschalen, Weizen oder Stroh erfühlen. „Die Leute bleiben stehen und so kommt man ins Gespräch“, erklärt der Diözesanvorsitzende.

Denn darum geht es der KLB vornehmlich. Mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, über Gott, das Landvolk oder das Leben auf dem Land, die Landwirtschaft und auch über persönliche Fragen. Dafür bietet die kleine Holzkirche, die extra aus Freiburg angeliefert wurde, eine gute Gelegenheit, sich zurück zu ziehen, um im Messetrubel zur Ruhe zu finden oder miteinander sprechen zu können. Zweimal am Tag um 12 und 17 Uhr erklingt zudem die Glocke des vier mal drei Meter großen Kapellchens und ruft die Messebesucher zu Meditation und Musik. Oder wenn ein neugieriges Kind einen Blick in die Messekirche werfen will und dann auch mal läuten darf. Sinnesparcours als Publikumsmagnet

Ein Jahr liefen in der Diözese Würzburg unter Federführung von KLB-Bildungsreferent Dr. Wolfgang Meyer zu Brickwedde die Vorbereitungen auf das Großereignis. Gemeinsam mit einem Team von elf Ehrenamtlichen aus ganz Unterfranken sorgt er für die Betreuung des Messestands. Für die hieß es schon zwei Tage vor Eröffnung der Messe kräftig anpacken, denn der Aufbau des Stands und der Holzkirche wurde weitgehend in Eigenleistung gestemmt. „Die Kirche kann man komplett ohne eine einzige Schraube aufstellen“, zeigte sich Schneider beeindruckt. Trotzdem waren alle froh, dass ein gelernter Schreiner beim Aufbau mit Hand legte. Denn allein den 4,5 Meter hohen Glockenturm zu errichten war kein Papenstiel.

Wer den Stand der KLB in Halle 27 auf der Grünen Woche besuchen möchte, kann dies noch die ganze Woche bis einschließlich Sonntag, 26. Januar tun. Über 1.800 Aussteller aus 72 Ländern sind vertreten, Partnerland ist heuer Kroatien. Sinnesparcours als Publikumsmagnet

Autor: Walter Sauter – Fotos Gerd Schneider

 

 

Neue Bundesgeschäftsführerin für die KLB Deutschland!

Bettina Locklair nimmt mit Beginn des Jahres ihre Tätigkeit auf

Mit dem Jahreswechsel geht in der Bundesgeschäftsstelle der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland eine Ära zu Ende. Nach 17 Jahren Aufgabenwahrnehmung für die KLB verabschiedet sich Katharina Knierim in den Ruhestand. Zur Nachfolgerin wurde die Juristin Bettina Locklair auf der Bundesversammlung gewählt und nimmt nun die Tätigkeit auf.

Bettina Locklair kennt die KLB seit vielen Jahren, zunächst aufgrund einer engen Zusammenarbeit als sie selbst noch im Kommissariat der Deutschen Bischöfe in Berlin beschäftigt war. Später wurde sie stellvertretende Bundesvorsitzende der KLB und hat somit auch die Seite der ehrenamtlichen Aufgabenwahrnehmung kennengelernt. Neben der ohne Zweifel wichtigen Agrarpolitik liegen ihr die Themen, die das Leben der Menschen in den ländlichen Regionen betreffen, am Herzen. Wie kann der ländliche Raum lebenswert erhalten oder wieder neugestaltet werden? Wie gelingt es die für ein gutes Leben erforderliche Infrastruktur für und mit den Menschen vor Ort zu schaffen? Wie können wir ein Leben mit Blick auf die begrenzten Ressourcen unseres Planten führen? Diese und weitere Fragen stellen sich ihr auch ganz persönlich, ist sie doch in der Uckermark, nordöstlich von Berlin beheimatet.

„Ich freue mich auf die Aufgabe in der KLB, die Themen, die wir bearbeiten und diskutieren werden, die Menschen, denen ich begegnen darf, und viele spannende Diskussionen. Das herausragende an der KLB ist, dass hier Menschen engagiert sind, die nicht nur diskutieren, sondern die angesprochenen Dinge anpacken und umsetzen! So sind wir Teil der Veränderung und gestalten sie!“

13. ZUKUNFTSFORUM LÄNDLICHE ENTWICKLUNG

“Starke ländliche Räume – für ein friedliches Europa”

“Du entscheidest”, wie der ländliche Raum aussehen wird, und das ist schwerer als gedacht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den ländlichen Räumen Europas. Die Herausforderungen ähneln sich, vor allem die Poitik, die auf urbane Räume zielt. Es ist die Initiative der im ländlichen Räumen lebenden Menschen gefragt -über Grenzen hinweg mit anderen gemeinsam! Das Vernetzungsprojekt Pro Rural Europa von ILD und KLB mit Partnern in neun europäischen Ländern ist eine mögliche Antwort, wirft aber auch neue Fragen auf, die mit Vertreterinnen und Vertretern von ProRurE, der Politik und den Teilnehmenden des Forums diskutiert werden soll.

Veranstaltung am 22. Januar 2020 von 16:00 bis 18:00 Uhr im CityCube Berlin, Messedamm 26, Fachforum 16

www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de

“GUTES LEBEN FÜR ALLE!” Messestand auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin 2020

Ökumenischer Messestand von KLB Deutschland, EDL und der KLB der Diözese Würzburg auf der Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin – vom 17. bis 26. Januar 2020 in der neuen Messehalle HUB 27

Wir laden Sie ein, die Vielfalt kirchlichen Engagements auf dem Land kennenzulernen. Gehen Sie mit uns den Fragen nach, die Sie bewegen, wenn Sie über Ihr gutes Leben nachdenken. Mixen Sie sich Ihre Würze für’s Leben mit Kräutern und Gewürzen. Kommen Sie mit uns und miteinander ins Gespräch, damit wir auch mit Ihren Ideen das Leben auf dem Land lebenswert gestalten können. Wir freuen und auf Ihren Besuch!

Verleihung der Korbiniansmedaille an unseren Bundesvorsitzenden

Im Rahmen des Festgottesdienstes im Freisinger Mariendom am 23.11.2019 wurden der Bundesvorsitzende der KLB Deutschland Korbinian Obermayer und seine Ehefrau Veronika Obermayer für ihren wertvollen Einsatz in der Pfarrkuratie Lindach (Landkreis Traunstein) geehrt.

Für Persönlichkeiten, die sich um das kirchliche Leben in der Erzdiözese München und Freising in besonderer Weise verdient gemacht haben, hat der damalige Erzbischof von München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter, am 1. Juli 1988 die Korbiniansmedaille als Zeichen der öffentlichen Anerkennung gestiftet. Diese Tradition wird auch durch den jetzigen Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, fortgesetzt. Die Auszeichnung wird jedes Jahr im Anschluss an den Pontifikalgottesdienst zum Korbiniansfest verliehen.

 

 

Aufruf der Klima-Allianz Deutschland

#NeustartKlima: Am 29.11. für Klima und Gerechtigkeit auf die Straßen

Aufruf der Klima-Allianz Deutschland

Mit 1,4 Millionen Menschen am 20. September beim größten Klimastreik aller Zeiten wurde ein starkes Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Die Reaktion der Bundesregierung? Ein Klimapaket, das sozial ungerecht ist und das Erreichen der Klimaziele in immer weitere Ferne rückt. So darf Deutschland nicht zur Klimakonferenz nach Chile fahren.

Am 29.11.2020 ruft die Klima Allianz dazu auf wieder bundesweit auf die Straßen zu gehen, um den Unmut über die Klimapolitik der Bundesregierung auszudrücken. Gemeinsam mit #Fridays For Future, Umwelt-, Entwicklungs- und Sozialverbänden fordern wir einen #NeustartKlima!
Die Bundesregierung begründet das klimapolitische Versagen damit, den Menschen keinen konsequenten Klimaschutz zumuten zu können. Dabei ist klar: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören unteilbar zusammen. Denn eine gerechte Gesellschaft ist nicht möglich ohne ambitionierten Klimaschutz. Gerechtigkeit heißt auch, dass Deutschland seiner Verpflichtung gegenüber den Millionen Menschen im globalen Süden und für die Zukunft uns nachfolgenden Generationen weltweit gerecht werden muss!

Werden Sie Teil des Unterstützerkreises für die Demonstrationen und zeigen Sie, dass wir als Zivilgesellschaft hinter dem 1,5 Grad Ziel stehen:
●        Im Unterstützerkreis teilen Sie den Aufruf, gemeinsam mit #Fridays For Future auf die Straße zu gehen.
●        Mit Ihrem Logo auf der Homepage des Bündnisses treten Sie für die Forderungen einer sozial-ökologischen Wende ein.
●        Sie mobilisieren für Demonstrationen bei Ihnen vor Ort und überall dort, wo Ihre Mitglieder aktiv sind. Gerne können Sie hierfür        Plakate, Flyer und Aufkleber bestellen.
●        Mit einem finanziellen Beitrag helfen Sie, je nach Ihren Möglichkeiten, so viele Menschen wie möglich auf die Straßen zu bringen.

Helfen Sie mit, dass es dieses Mal noch vielfältiger wird! Gemeinsam auf den Weg in eine nachhaltige Zukunft, die alle mitnimmt.

Klima-Allianz Deutschland

Termine 2020

Termine 2020

  • 17.01.-26.01.2020     Stand auf der IGW in Berlin
  • 22.01.2020                 Fachforum auf dem Zukunftsforum
  • 19.03.2020                 e.V. Sitzung Bonifatiushaus Fulda
  • 19.03.-20.03.2020     Frühjahrstagung Bonifatiushaus Fulda
  • 07.05.-10.05.2020     Bundesversammlung in Straßburg
  • 22.10.-23.10.2020     Herbsttagung Mainz

 

Synodaler Prozess muss zur Erneuerung der Kirche beitragen

Pressemitteilung vom 29. Oktober 2019

Synodaler Prozess muss zur Erneuerung der Kirche beitragen

Foto:SarahC.@pixelio.de

Nürnberg. „Der synodale Prozess muss zur Erneuerung der Kirche beitragen, die KLB sieht dringenden Handlungsbedarf, sie wünscht sich konkrete Lösungen, damit das Christentum wieder eine gestaltende Kraft für die Zukunft wird“, mit diesen Worten fasste der KLB Bundesseelsorger Hubert Wernsmann die Diskussion zum synodalen Prozess beim Herbstausschuss in Nürnberg zusammen. Der Katholischen Landvolkbewegung Deutschlands liegt der Fortbestand der Kirche und der kirchlichen Gemeinschaften sehr am Herzen. Hauptamtlich und ehrenamtlich gestalten wir seit Jahrzehnten bundesweit kirchliches Leben auf dem Land. Aufgrund unserer vielfältigen Erfahrungen aus den Diözesen und Ortsgemeinden sehen wir die dringende Notwendigkeit für Veränderungen in wesentlichen kirchlichen Strukturen und Auffassungen. Den Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz zu einem synodalen Prozess nehmen wir als ermutigenden ersten Schritt wahr. Wir verbinden damit aber auch die große Hoffnung, dass in naher Zeit signifikante Änderungen angestoßen und auf den Weg gebracht werden. Dialog und nicht Dialogverweigerung ist eine Grundvoraussetzung für das Gelingen des synodalen Vorhabens.    Weiterlesen …

KLB fordert und fördert zukünftigen Dialog mit den Landwirten

Pressemitteilung vom 04. November 2019

Die vielfältigen Proteste der Bauern in den vergangenen Tagen zeigen deutlich, wie wichtig landwirtschaftliche Themen in der

KLB fordert und fördert zukünftigen Dialog mit den Landwirten

Bild: Lothar Kleipaß

Gesetzgebung sind. Sie treffen die Menschen vor Ort direkt und müssen daher differenzierter betrachtet werden als das in der Vergangenheit oft der Fall gewesen ist. Die Katholische Landvolkbewegung stützt die Protestierenden insbesondere in den Forderungen nach genauem Hinsehen und Wertschätzen ihrer Arbeit. Pauschale Regelungen, die sich nur auf eine mögliche Ursache beziehen, wie z.B. die Nitratbelastung von Boden und Wasser durch Landwirtschaft, verkennen alle weiteren ebenso dringend anzugehenden Ursachen. „Basis unserer Arbeit für die Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland ist das christliche Menschenbild, das leitend für unser Bild von einer bäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft ist“, macht Korbinian Obermayer, Bundesvorsitzender der KLB deutlich. Viele der Bedingungen einer Produktion von gesunden Lebensmitteln, von der die Produzierenden – unsere Bauern und Bäuerinnen – selbständig und eigenverantwortlich leben können, sind nur dann zu erfüllen, wenn genauer auf die Ressourcen und Voraussetzungen vor Ort geschaut wird und entsprechend differenzierte und standortangepasste Wirtschaftsweisen möglich sind.

Weiterlesen …

Erntekrone für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

KLB und EDL freuten sich zusammen mit den landwirtschaftlichen Berufsständen die alte Tradition der Übergabe der Erntekrone an den Bundespräsidenten im schönen Ribbeck zu feiern. Weiterlesen …